Taxonomy: Freizeitbauten

  • Hotel Adlon Kempinski

    Hotel Adlon Kempinski

    Berlin, Deutschland

    UMBAU DER HOTEL-LOBBY UND ANGERNZENDER BEREICHE

    Das Hotel Adlon Kempinski ist eines der luxuriösesten und bekanntesten Hotels in Deutschland. Es liegt in der Dorotheenstadt im Berliner Ortsteil Mitte am Boulevard Unter den Linden 77. Unweit des Brandenburger Tors am Pariser Platz. Das Hotel wurde am 23. August 1997 eröffnet und folgt der Tradition des im Oktober 1907 eröffneten ursprünglichen Hotels Adlon, das 1945 ausbrannte und später bis auf einen Seitenflügel abgerissen wurde.

    Die Lobby und Empfangsbereiche des Hotels wurden im Jahre 2016 mit einem Investitionsvolumen von 6 Mio. Euro umfangreich saniert. Im Zuge dieser Sanierung wurde die Beleuchtung des wiederaufgebauten Hotels ebenfalls komplett erneuert. Ziel der neuen Lichtgestaltung war es, die räumlichen Hierarchien der Lobby und angrenzende Bereiche im Licht darzustellen und dadurch eine optische Beruhigung und eine klare räumliche Gliederung zu erzeugen die es erlaubte eine großzügige räumliche Gesamtwirkung zu schaffen.
    Abgestimmt auf die Oberflächen und das Farbkonzept für die Lobby mit warmen Gold- und Silbertönen wurde eine Beleuchtung in einer warmen Lichtfarbe und ausgezeichneter Farbwiedergabe gewählt, die die Materialien und Farben des Innenraumes natürlich hervorheben. So entstehen durch das Zusammenspiel von Oberfläche und Licht ein leichtes und lichtdurchflutetes Ambiente in der Lobby und in der Belletage des Hotels. Im Zentrum der lichttechnischen Aufwertung stand die Umgestaltung der bestehenden gewölbten Kassettendecken, die über einem kreuzförmig angeordneten Grundriss errichtet sind.

    Jede der insgesamt ca. 400 mit Blattgold belegten Kassetten erhielt eine Voutenbeleuchtung aus tageslichtdynamischen Licht, welches die Farbtemperatur dem Tagesverlauf von warmweiß zu kaltweiß anpasst. Die neue Lichtgestaltung ermöglicht so eine hohe Flexibilität der Lichtstimmungen in der Lobby. Der Einsatz von modernen Leuchten in hochwertiger LED Technik erlaubt eine energieeffiziente Beleuchtung bei geringem Wartungsaufwand.

     

    • Bauherr

      Hotel Adlon Kempinski

    • Innenarchitect

      Jagdfeld Design

    • Foto

      Steve Herud

    • Fertigstellung

      2017

    • Auszeichnungen

      Der Deutsche Lichtdesign Preis 2017
      Kategorie: “Hotel & Gastronomie“

  • Estadio Diablos

    Estadio Diablos

    Mexiko-Stadt, Mexiko

    Das führende Baseball-Team Mexikos ‚Los Diablos Rojos del Mexico‘ wird eine neue Heimbühne mit 13.000 überdachten Sitzplätzen und 3.000 Außensitzplätzen und verschiedene öffentliche Veranstaltungsräume haben. Das neue Stadion befindet sich im Sportkomplex von Magdalena Mixhuca im Stadtgebiet von Mexico City.
    Das expressive Dach besteht aus einer leichtem Stahlkonstruktion und ist mit PTFE-Textilmaterial umwickelt das vollständig hinterleuchtet wird. Das Stadiondach überspannt die Haupttribüne und zugleich vier große öffentliche Räume mit unterschiedlichen Funktionen. Ein großer öffentlicher Platz, eine Multifunktionshalle für öffentliche kulturelle Veranstaltungen und Räume für Einzelhandel sind in diesem Gebäudekomplex integriert. Das Lichtkonzept beinhaltet neben der Illuminierung des Daches zur monumentalen Fernwirkung die größtmögliche Flexibilität der Beleuchtung in Bezug auf eine Vielzahl von unterschiedlichen Veranstaltungen die in diesen Räumen abgehalten werden. Das Beleuchtungssystem erfüllt die höchsten Ansprüche hinsichtlich temporärer Illuminationen und Energieeffizienz.

     

     

    • Bauherr

      Diablos Rojos del México

    • Architekt

      FGP Atelier

    • Fertigstellung

      in Bearbeitung

  • Schmuckwelten

    Schmuckwelten

    Pforzheim, Deutschland

    Im Sommer 2005 wurden die “Schmuckwelten – Pforzheim“ eröffnet. Direkt im Herzen der “Goldstadt“ gelegen, dem historischen, wie gegenwärtigen Zentrum der deutschen Schmuckindustrie (80% der deutschen Schmuckproduktion werden hier gefertigt). Auf einer Fläche von 3.500 Quadratmetern wird hier im revitalisierten „Industriehaus“ das Thema Schmuck und Uhren eindrucksvoll inszeniert und einem breiten-, sowie dem interessierten Fachpublikum präsentiert. Anspruchsvoll abgerundet wird das europaweit einzigartige Schaufenster zur Schmuckerzeugung durch die inspirierende Lichtkunst von Yann Kersalé mit AIK – Expéditions Lumière. Die Lichtinstallation wurde konzipiert als innovative Kombination aus Leuchtstofflampen und RGB-LED´s. Die Farbtiefe und Farbechtheit der LED´s definiert hierdurch einen neuen, faszinierenden Lichtraum. Der Büroturm der Sparkasse Pforzheim Calw, als städtebaulich markantes Zeichen im Stadtbild, wird ausschließlich mit monochromen, dynamischen weißen LED´s bespielt. Dem Gebäude wird durch den Verweis auf die drei Flüsse in Form einer bewegten und glitzernden Wasseroberfläche, die durch die Programmierung der LED´s erzeugt wird, eine neue Sinn-ebene gegeben.

     

    • Bauherr

      Industriehaus Pforzheim GmbH

    • Architekten

      Peter W. Schmidt Architekt BDA
      a r c h i s Architekten & Ingenieure GmbH

    • Lichtkunst

      Yann Kersalé

    • Foto

      Dirk Altenkirch

    • Fertigstellung

      2005

  • Hilton Frankfurt Airport

    Hilton Frankfurt Airport

    Frankfurt am Main, Deutschland

    Umringt von Autobahn, Flughafenzufahrtstraßen und ICE Gleistrassen ruft die schwebende futuristische Form des ‘The Squaire’ beim Betrachter ein fasziniertes Staunen hervor. Das Gebäude beherbergt zwei Hilton Hotels mit insgesamt ca. 600 Zimmern. Die Inneneinrichtung, gestaltet vom Büro JOI-Design, reflektiert die dynamische äußere Form des Gebäudes und schafft zugleich eine warme und einladende Atmosphäre, die dem Gast einen ruhigen und angenehmen Ort der Entspannung verspricht.

    Eine dynamische und zugleich einladende Qualität der Beleuchtung war entscheidend, um die Reichhaltigkeit der Oberflächenmaterialien in den Räumen des Hotels hervorzuheben und zugleich eine warme und entspannende Lichtatmosphäre zu schaffen.

    Die vielfältige Material- und Farbpalette der Innendekoration wurde mit multiplen Leuchten akzentuiert um die Formen und Oberflächen individuell in Szene zu setzen. Die Allgemeinbeleuchtung wird durch justierbare Halogen-Spots realisiert, die warmweiße Lichtakzente auf dem polierten Steinfußboden schaffen. Das Licht in Verbindung mit einer Vielzahl von edlen Oberflächenmaterialien zaubert so eine unverwechselbare Stimmung in die Hotellobby und Hotelzimmer.

    • Bauherr

      IVG Immobilien AG, Fraport AG

    • Architekt

      JOI-Design

    • Foto

      JOI-Design

    • Fertigstellung

      2011

  • City Center Eisenhüttenstadt

    City Center Eisenhüttenstadt

    Eisenhüttenstadt, Deutschland

    Das Einkaufzentrum am Rande der Innenstadt von Eisenhüttenstadt hat eine Fläche von ca. 45.000m². Im Zuge von Renovierungsmaßnahmen zur Umgestaltung und Erneuerung des Einkaufzentrums sollte die vorhandene Beleuchtung in den öffentlichen Bereichen neu gestaltet werden. Die für diese Maßnahme zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel waren jedoch sehr begrenzt.
    Ziel des Lichtkonzeptes ist es, die stark dominierende horizontale Ausrichtung der eingeschossigen Ladenstraßen durch vertikale Elemente zu ergänzen, die als leuchtende Fixpunkte artikuliert werden. Diese vertikalen Elemente akzentuieren die Zugänge und Wegekreuzungen im Center und schaffen dadurch eine optische Gliederung der ca. 500m langen Ladenstraßen. Zur Kosteneinsparung wurden an ausgesuchten Punkten der Mall bestehende Pendelleuchten entnommen, umgebaut und als Leuchten-Cluster an den zentralen Kreuzungspunkten und Eingängen der Mall neu positioniert. Die zu Clustern zusammengefassten Pendelleuchten wurden mit UV-resistenten, sandgestrahlten Tuben aus Polykarbonat unterschiedlicher Länge ergänzt.

    • Bauherr

      IC Immobilien Service GmbH

    • Fertigstellung

      2014

  • GALERIA KAUFHOF

    GALERIA KAUFHOF

    Chemnitz, Deutschland

    Eine Symbiose aus Architektur, Bau- und Gebäudetechnik und Lichtdesign.

    Chemnitz litt sehr im Zweiten Weltkrieg und später unter dem politischen System. Die Stadtmitte wurde mit großen offenen Räumen ohne städtisches Leben wieder aufgebaut. Die größte Herausforderung, die dieses Projekt im Zentrum von Chemnitz darstellte, bestand im Wiederaufbau des Neumarktes und darin, dorthin urbane Maßstäbe und urbanes Leben zurückzubringen, wo vorher städtisches Ödland gewesen war.

    Der Kaufhof nimmt ein großes Areal zwischen einem historischen Stadtplatz, dem Neumarkt, und der Bahnhofstraße ein. Das Kaufhaus ist zum Neumarkt hin ausgerichtet und durch eine überdachte Passage, der so genannten Galeria von einem mehrgeschossigen Parkhaus getrennt, in dessen Erdgeschoss sich Geschäfte befinden. Der Zugang zum Parkhaus erfolgt über Auffahrtsrampen in der Bahnhofstraße; die Dächer darüber sind verglast und beleuchtet. Die Zufahrtswege führen zu einem Tunnel, der von Yann Kersalé mit Lichtkunst aufgewertet wurde und dem Benutzer Orientierung bietet. Im Norden befindet sich das zentrale Terminal für Autos und Busse, das mit einem großen vorkragenden Dach ausgestattet wurde, das bis über den Neumarkt hineinragt und so eine Art Stadtloggia bilden soll, ähnlich einer Bühne.

    Als eines der wichtigsten Ziele dieses Projektes wurde definiert, dass Licht im Mittelpunkt des Entwurfes stehen sollte; man wollte durch dieses Medium Urbanität in Erscheinungsbild und Ausstrahlung vermitteln und zeigen, dass sich ein Kaufhaus von einer introvertierten in eine extrovertierte Architektur verwandeln lässt. Dies erreichte man durch ein völlig verglastes Gebäude, wo Produktpräsentation und Plakatwerbung sich unmittelbar nebeneinander ergänzen. Das Gebäude wird so zu einem transparenten Stadtpavillon, der von innen nach außen leuchtet, was besonders nachts sehr auffällig ist.
    Tagsüber ist die High-Tech-Fassade der Eye-Catcher schlechthin. Wenn es dunkel wird, tritt die Fassade, entworfen vom Architekturbüro Jahn, allmählich in den Hintergrund und der Innenraum gewinnt an Gewicht. Vor allem das Licht, das von den vertikalen Oberflächen reflektiert wird, bestimmt nun das Gebäude, das so regelrecht von innen nach außen gekehrt wird.

     

    • Bauherr

      Metro plus Grundstücksvermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Chemnitz, KG/D

    • Architekten

      JAHN

    • Lichtkunst

      Yann Kersalé

    • Fertigstellung

      2001

  • Çiftçi Towers

    Çiftçi Towers

    Istanbul, Türkei

    • Architekten

      John McAslan & Partners

    • Multi-disciplinary Engineer

      ARUP

    • Bauherr

      Ciftciler Holdings

    • Fertigstellung

      2020

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